Primaerschluessel

Primaerschluessel (Primary Key)

Der Primaerschluessel kommt in relationalen Datenbanken zum Einsatz und wird zur eindeutigen Identifizierung eines Datensatzes verwendet. In einer normalisierten Datenbank besitzen alle Tabellen einen Primaerschluessel.

Der Wert eines Primärschlüssels muss in einer Tabelle einmalig sein, da er jeden Datensatz eindeutig kennzeichnet. Des Weiteren wird er häufig als Datenbank-Index verwendet, um die Daten auf der Festplatte abzulegen.

Welche Arten von Primaerschluessel gibt es?

Der Primaerschluessel einer Relation kann unterschiedlich aufgebaut sein. Man unterscheidet zwischen eindeutige, zusammengesetzte und künstliche Primärschlüssel.

Eindeutiger Primärschlüssel

Hierbei handelt es sich um einen eindeutigen Schlüssel der in einer Spalte der Tabelle gespeichert wird. Als Spalte kann ein Attribut des Datensatzes verwendet werden, das für jeden Eintrag in der Tabelle einen einmaligen Wert annimmt. Als eindeutiges Primärschlüsselattribut könnte beispielsweise die Sozialversicherungsnummer in einer Mitarbeitertabelle verwendet werden.

Zusammengesetzter Primärschlüssel

Ist ein Datensatz anhand eines Attributes nicht eindeutig identifizierbar, so kann der Primärschlüssel auch aus einer Kombination mehrerer Attribute bestehen. Dabei muss sichergestellt werden, dass jede dieser Kombinationen nur einmalig auftritt. Ein zusammengesetzter Primärschlüssel kann z.B. der Vor- und Nachname, sowie das Geburtsdatum sein.

Künstlicher Primärschlüssel

Gibt es in einer Tabelle keine eindeutigen Spalten bzw. Kombinationen aus Spalten, so kann auch auf einen künstlichen Schlüssel zurückgegriffen werden. Dieser ist auch als Surrogate Key bekannt und wird als zusätzliche Spalte in einer Tabelle eingefügt. In der Praxis wird häufig eine fortlaufende Ganzzahlenfolge verwendet, um einen Datensatz eindeutig identifizieren zu können.